Machst du dir zu viele Sorgen um die Zukunft?
Es gibt Menschen die denken, dass sie sich schützen können vor negativen Ereignissen, indem sie sich Sorgen machen. Leider ist das so nicht möglich.
Katrin Hoffmann
Psychologin (M.Sc.)
Es gibt Menschen die denken, dass sie sich schützen können vor negativen Ereignissen, indem sie sich Sorgen machen. Leider ist das so nicht möglich, das ist ein Trugschluss. Hierzu gibt es einen passenden Spruch:
„Die Sorgen, die wir uns über morgen machen, nehmen uns nicht die Probleme von morgen, sondern nur den Frieden von heute.“
Ich finde dieser Spruch bringt es auf den Punkt. Das was wirklich etwas bringt ist, deine Ressourcen aufzubauen. Lerne deine Emotionen und Gedanken bewusst wahrzunehmen und dich nicht ständig unreflektiert von ihnen lenken zu lassen. Lerne dich zu beruhigen. Lerne mit schwierigen Situationen umzugehen. Lerne auf dich selbst und deine Fähigkeiten zu vertrauen. Das kann dich wirklich schützen, das kann dir wirklich helfen, falls Probleme auftauchen. Die Sorgen, das negative Kopfkino, die Horrorszenarien bringen dir gar nichts. Es gibt Menschen die denken, dass das ihnen Kontrolle gibt aber das tut es nicht. Sorry. Es ist eine ungesunde Denkgewohnheit, die mit zu viel Angst verbunden ist.
Angst ist und bleibt kein guter Wegweiser.
Die Angst ist nur eine Emotion und einfach nicht reflektiert genug, um die komplexen Zusammenhänge der Menschen und der Umwelt usw. zu verstehen. Allerdings kann jeder Mensch lernen so zu reflektieren, dass nicht nur das alte Überlebensmuster das Leben bestimmt, sondern, der Mensch selbst. Man muss der Beobachter seiner Gedanken und Gefühle werden und sich bewusst sein, dass man immer handeln kann, um so sich selbst aus seinem Sorgenkarussell herauszunehmen und zu lernen sein leben zu genießen. Das Leben ist einfach zu kurz um zu leiden. Wir Menschen wollen heutzutage glücklich sein und nicht nur funktionieren. Deshalb müssen wir lernen mit den alten Überlebensmustern und Denkgewohnheiten, die noch immer in uns drin sind, umzugehen. Und ihnen nicht mehr ständig die Führung zu überlassen.